Landtagswahl Baden-Württemberg 2026

Ergebnisse der Landtagswahl 2026 für Wahlkreis 64: Ulm

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Ergebnis Erststimme

Landtagswahl 2026 Endergebnis Erststimme für Ulm. Mario Schneider von der CDU erzielt im Wahlkreis 64 Ulm die meisten Erststimmen und erhält das Direktmandat.

Mario Schneider von der CDU erzielt im Wahlkreis 64 Ulm die meisten Erststimmen und erhält das Direktmandat.

WahlberechtigteWählerGültige Stimmen
122.765 85.172 84.508
Partei
Grüne26.36031,2
CDU28.17333,3
SPD8.0919,6
FDP2.5593,0
AfD12.25514,5
Linke4.4955,3
FW00,0
Die PARTEI00,0
Die Basis00,0
Klimaliste00,0
ÖDP00,0
Volt00,0
Bündnis C00,0
PdH00,0
Verjüngungsforschung00,0
BSW9601,1
Gerechtigkeitspartei00,0
PDR00,0
PdF00,0
Tierschutzpartei1.2331,5
WerteUnion00,0
Bündnis Deutschland00,0
PIRATEN3820,5
Einzelbewerber00,0

Datenquelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg

Ergebnis Zweitstimme

Landtagswahl 2026 Endergebnis Zweitstimme für Ulm. In Ulm erzielen die Grünen 36,7 Prozent der gültigen Zweitstimmen. Die CDU landet bei 28,5 Prozent. Die SPD erreicht 5,5 Prozent. Die FDP kommt auf 3,3 Prozent. Die AfD landet bei 14,4 Prozent. Die Linke erreicht 4,9 Prozent. Die Freien Wähler kommen auf 1,7 Prozent.

Im Wahlkreis 64 Ulm gewinnen die Grünen leicht (+0,2 Prozentpunkte) und erzielen 36,7 Prozent der gültigen Zweitstimmen. Die CDU erreicht 28,5 Prozent und gewinnt stark (+5,7 Prozentpunkte). Die SPD erzielt 5,5 Prozent und verliert stark (-7,7 Prozentpunkte). Die FDP verliert deutlich (-4,6 Prozentpunkte) und kommt auf 3,3 Prozent. Die AfD erreicht 14,4 Prozent und gewinnt stark (+6,9 Prozentpunkte). Die Linke erzielt 4,9 Prozent und gewinnt leicht (+0,6 Prozentpunkte). Die Freien Wähler verlieren leicht (-0,8 Prozentpunkte) und kommen auf 1,7 Prozent.

WahlberechtigteWählerGültige StimmenWahlbeteiligung
122.765 85.172 84.771 69,4 %
Partei
Grüne31.13736,70,2
CDU24.19628,55,7
SPD4.6495,5-7,7
FDP2.7673,3-4,6
AfD12.19614,46,9
Linke4.1284,90,6
FW1.4231,7-0,8
Die PARTEI3320,40,4
Die Basis1450,2-1,0
Klimaliste1080,1-0,9
ÖDP1070,1-0,6
Volt8030,90,4
Bündnis C950,10,1
PdH550,10,1
Verjüngungsforschung420,0-0,3
BSW1.1191,31,3
Gerechtigkeitspartei1150,10,1
PDR950,10,1
PdF660,10,1
Tierschutzpartei1.0571,21,2
WerteUnion1360,20,2
Bündnis Deutschland00,00,0
PIRATEN00,0-1,1
Einzelbewerber00,00,0

Datenquelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg

Ergebnisse in der Umgebung

So hat mein Wahlkreis im Vergleich zum Landesergebnis gewählt

So hat mein Wahlkreis im Vergleich zum Landesergebnis gewählt

Die Ausgangslage vor der Landtagswahl 2026: Michael Joukov (Grüne) ist im Jahr 2021 erstmals direkt in den Landtag gewählt worden. Er tritt erneut an. Die CDU hat Mario Schneider aufgestellt. Der 65-jährige SPD-Abgeordnete Martin Rivoir, der seit 2001 dem Landtag angehört, tritt nicht mehr an. Für die SPD geht Steffen Reik ins Rennen, für die FDP Anke Hillmann-Richter, für die AfD Daniel Rottmann und für die Linke Mustafa Süslü.

Zum Wahlkreis Ulm gehören nicht nur der Stadtkreis, sondern auch mehrere umliegende Städte und Gemeinden wie Blaustein, Erbach und Illerkirchberg. Die Universitätsstadt Ulm ist mit rund 130.000 Einwohnerinnen und Einwohnern die größte Stadt im Regierungsbezirk Tübingen. Sie ist auch Standort von einer der vier Unikliniken im Land. Die Stadt ist stolz auf ihr breites Portfolio an Unternehmen verschiedener Branchen, was die Wirtschaft vergleichsweise krisenfest macht. Zudem fördert die Stadt den Austausch zwischen Wissenschaft und Unternehmen, zum Beispiel mit der Wissenschaftsstadt, in der die Universität, Forschungsinstitute und Firmen angesiedelt sind.

Der Stolz der Ulmerinnen und Ulmer ist das Münster. Allerdings musste der Turm im vergangenen Jahr den Titel ""höchster Kirchturm der Welt"" an die Sagrada Familia in Spanien abgeben. Touristen kommen dennoch. Wohin das Auge blickt: Baustellen. Derzeit schultert die Stadt große Bauvorhaben. Mehrere Brücken an wichtigen Verkehrsadern wie der B10 müssen erneuert werden. Der wichtige Verkehrsknoten Blaubeurer Ring wird komplett umgebaut und bekommt einen Tunnel statt einer Brücke. Bis zur Landesgartenschau 2030 soll alles fertig sein. Weil auch in Ulm die Steuereinnahmen sinken, wird stellenweise gespart. Die vielen Baustellen machen dem Handel Sorgen, die City ist schwerer erreichbar. Sorgen machen auch die steigenden Miet- und Immobilienpreise. Im Wohnungsbau ist die Stadt von ihren eigenen Zielen weit entfernt.

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